Artikel Kölner Wochenspiegel vom 3. Juni 2015

Artikel Kölner Wochenspiegel vom 3. Juni 2015

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Et Kapellchen e.V. geht an den Start
Weitere Nutzung der Kapelle geplant

Die neuen Vorsitzenden Simone Kretz und Theresa Hanske, eingerahmt von den neuen Kassenprüfern Markus Schlaghecken und Rolf Bauerfeind, waren zufrieden mit der Entwick- lung.

Mülheim (fs). Ende April hatte die städtische Immobiliengesellschaft GAG die Nachbarschaft offiziell über die Neubauplanungen auf dem Gelände des ehemaligen Redempto- ristenklosters informiert. Das Klostergebäude wird abgerissen und durch neue Wohngebäude ersetzt. Die Kapelle an der Holsteinstraße bleibt aber erhalten. Dafür hatte sich die Mülheimer Bürgerinitiative „Et Kapellche muss blieve“ erfolgreich eingesetzt.
Jetzt haben die Anwohner einen Verein gegründet. „Et Kapellche e.V.“ wird die organisatorische Plattform der Anwohner für die künftige Nutzung der Kapelle sein. „Es geht weiter. Wir sind hochmotiviert“, sagte Simone Kretz. Die Initiatorin wurde dann auch zur 1 Vorsitzenden des Vereins gewählt. 2. Vorsitzende wurde Theresa Hanske, Kassenwart Roland Petrick. Ziel des Vereins ist über den Erhalt hinaus die künftige Nutzung der Kapelle als Nachbarschafts- und Kulturzentrum. Einen Nutzungsplan, der von für alle Religionen offenen spirituellen Veranstaltungen über einen Literaturkreis bis zu geselligen Abenden und einem Veedelsfrühstück geht, wurde von den Anwohnern bereits diskutiert.
Die GAG trägt die Idee mit, denn die Nutzung der Kapelle auch durch die Mieter der geplanten 120 neuen Wohnungen ist in beiderseitigem Interesse. Sogar sanitäre Anlagen und eine angeschlossene kleine Teeküche hat die GAG für die Kapelle in Aussicht gestellt. Bis dahin wird es allerdings noch einige Zeit dauern. „Die Nutzung der Kapelle steht erst 2017 oder 2018 in Aussicht“, sagte Simone Kretz. Treffen wird der Verein sich jeden ersten Montag im Monat im Warsteiner Hof (Schleswigstraße 18) um 19.30 Uhr. Das erste Mal treffen sich die Vereinsmitglieder dort am 6. Juli. Interessierte Anwohner sind eingeladen. Um sich besser kennenzulernen, unternehmen die Vereinsmitglieder im Juni einen gemeinsamen Ausflug zur Feldkapelle Bruder-Klaus in Wachendorf.

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Artikel report-k.de vom 11.12.2014

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Artikel report-k.de vom 11.12.2014:

GAG: Mülheimer Kapellchen bleibt erhalten

Köln | Die Kapelle an der Holsteinstraße in Mülheim soll erhalten bleiben. Das sei das Ergebnis einer Mehrfachbeauftragung, die die GAG durchgeführt habe, so das Unternehmen. Die von den beteiligten Architekten vorgelegten Entwürfe hätten gezeigt, dass die geplante Wohnbebauung auch bei einem Erhalt des Gebäudes realisiert werden könne, so die GAG. Die Kapelle ist Bestandteil der früheren Klosteranlage der Redemptoristen auf dem knapp 8.700 qm großen Grundstück an der Holsteinstraße. Nachdem der Orden der Redemptoristen sich zur Aufgabe des Klosters entschlossen hatte, bot er das Areal mit allen Gebäuden zum Verkauf an. Die GAG erhielt im Frühjahr den Zuschlag und plant an dieser Stelle eine Wohnbebauung. Vorgesehen sind rund 110 Wohnungen unterschiedlicher Größen, zwei Drittel davon öffentlich gefördert. Baubeginn soll in der ersten Jahreshälfte 2016 sein. In dem neuen Quartier soll die Kapelle dann die Funktion eines Gemeinschaftsraums nach dem Vorbild anderer GAG-Siedlungen haben.