Presse-Mitteilung – Et Kapellche – Verein in Gründung

Et Kapellche

Mülheim – Die Immobiliengesellschaft GAG AG hat das ehemalige Redemptoristen-Kloster an der Holsteinstraße erworben. Das Kloster wird abgerissen und durch neue Wohngebäude ersetzt. Die Kloster-Kapelle aber bleibt erhalten. Die Nachbarn setzen sich für ihre künftige Nutzung als Nachbarschafts- und Kulturzentrum ein.

Die GAG trägt die Idee mit und will die Kapelle auch für die Mieter der 120 neuen Wohnungen nutzen. Die Nachbarn im Viertel gründen am 17.05.15 einen Verein mit dem Namen „Et Kapellche“. Der Verein gibt den anstehenden Aktivitäten und Aufgaben ein organisatorisches Gerüst.

Zur ersten Vorsitzenden wird Simone Kretz, zur 2. Vorsitzenden Theresa Hanske und als Kassierer Roland Petrick gewählt. Die Vereinsmitglieder treffen sich ab sofort jeden ersten Montag im Monat im Warsteiner Hof, Schleswigstraße 18, 51065 Köln-Mülheim um 19:30 Uhr, das erste Mal am 06.07.15.

Das Kapellchen kann wegen anstehender Bauarbeiten erst 2018 genutzt werden. Bis dahin ist Zeit, einen attraktiven Belegungsplan für den Betrieb auszuarbeiten. Um sich besser kennenlernen, unternehmen die Vereinsmitglieder am 21.06.2015 einen gemeinsamen Ausflug zur Feldkapelle Bruder-Klaus in Wachendorf. Ein schöner Start in’s Vereinsleben. (rb/eK)

Et Kapellche – Verein in Gründung

https://etkapellchemussblieve.wordpress.com/

Redemptoristen-Kloster, Lokalnachrichten
http://www.muelheimer-freiheit.net/historie.php?ID=198

Bruder-Klaus Feldkapelle

Rolf Bauerfeind – koeln-muelheim.de – Postfach 800148 – 51001 Köln
Tel: 0221-9619930 – Fax: 0221-9619940 – Mob: 0172-2955293

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Presse-Mitteilung der Bürgerinitiative „Et Kapellche muss blieve“ vom 4.12.2014

Presse-Mitteilung

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ET KAPELLCHE DARF BLIEVE!
Bürgerinitiative und GAG einigen sich auf Gebäudeerhalt

Köln, 4. Dezember 2014. „Die erste Hürde wurde erfolgreich genommen! Wir sind sehr glücklich!“, freut sich Simone Kretz, Initiatorin der Bürgeraktion „Et Kapellche muss blieve“. Die ehemalige Kapelle an der Holsteinstraße in Köln-Mülheim bleibt erhalten, so das Ergebnis der Mehrfachbeauftragung, die die GAG Immobilien AG als neue Eigentümerin durchgeführt hat. Die von den beteiligten Architekten vorgelegten Entwürfe haben gezeigt, dass die geplante Wohnbebauung auch bei einem Erhalt des Sakralraumes realisiert werden kann.

„Es freut uns sehr, dass die über 2.000 eingegangen Unterschriften zum Erhalt der Kapelle ernst genommen wurden“, bestätigt Christoph Molitor als Sprecher der Bürgerinitiative und bedankt sich beim GAG-Vorstand für dessen Gesprächsbereitschaft. „Im Gegensatz zur Kölner Denkmalpflege, die uns bis heute leider nicht begründet hat, warum sie den Denkmalschutz verweigert, hat die GAG den architektonisch und emotional hohen Wert der Kapelle richtig erkannt.“

Obwohl die angrenzenden Klostergebäude nun definitiv abgerissen würden, so sei die Integration der Kapelle in die neue Wohnbebauung vom Entwurf her überzeugend. Es bliebe viel umgebendes Grün erhalten und die Erschließung sei ebenfalls offen und einladend vorgesehen. In dem neuen Quartier habe die Kapelle die Funktion eines Gemeinschaftsraumes nach dem Vorbild anderer GAG-Siedlungen.

„Hierüber werden wir uns im Detail noch mit der GAG verständigen“, kündigen Kretz und Molitor an. Das Bistum wolle den neugotischen Hochaltar und die wertvollen Fenster verständlicherweise nur im Kapellenraum belassen, wenn dessen Würde gewährleistet sei. „Wir möchten dort in regelmäßigen Abständen Gottesdienste, Andachten, Lesungen, Friedensgebete und das Jahr prägende Veranstaltungen feiern. Zu diesem Zweck werden wir einen Verein gründen, der den Gläubigen, dem Bistum sowie der GAG als fester Ansprechpartner zur Verfügung steht“, so die Pläne der Initiative, die u.a. auf einer eigenen Internetseite dbzgl. weitere Infos bereithält.

Die Kapelle ist Bestandteil des im Jahre 1967 von Karl Band errichteten Redemptoristenklosters auf dem knapp 8.700 qm großen Grundstück an der Holsteinstraße. Nachdem der Orden sich zur Aufgabe des Klosters entschlossen hatte, bot er das Areal mit allen Gebäuden zum Verkauf an. Die GAG erhielt im Frühjahr 2014 den Zuschlag und errichtet dort rund 110 Wohnungen unterschiedlicher Größen, zwei Drittel davon öffentlich gefördert. Baubeginn soll in der ersten Jahreshälfte 2016 sein.

Weitere Infos unter: https://etkapellchemussblieve.wordpress.com/about/
Bei Rückfragen, Fotowünschen und zur Vermittlung von Interviewpartnern wenden Sie sich bitte an:
Simone Kretz, skretz@kretz-training.de Tel: 0221-9624991
Christoph Molitor, CMolitor@gmx.net Tel: 0221-6200032

Presse-Mitteilung der GAG vom 2.12.2014

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Köln, 2. Dezember 2014

INTEGRATION IN NEUE WOHNBEBAUUNG

Die Kapelle an der Holsteinstraße in Mülheim, in der Nachbarschaft liebevoll „Kapellchen” genannt, bleibt erhalten. Das ist das Ergebnis der Mehrfachbeauftragung, die die GAG Immobilien AG durchgeführt hat. Die von den beteiligten Architekten vorgelegten Entwürfe haben gezeigt, dass die geplante Wohnbebauung auch bei einem Erhalt des Gebäudes realisiert werden kann. Das Kloster selbst wird wie geplant abgerissen. „Wir freuen uns, dass wir an dieser Stelle zwei Ziele verwirklichen können – zum einen dringend benötigten, preiswerten Wohnraum zu schaffen, zum anderen einen wichtigen Identifikationspunkt im Veedel in die Bebauung zu integrieren”, erklärte GAG-Vorstandsmitglied Kathrin Möller.

Die Kapelle ist Bestandteil der früheren Klosteranlage der Redemptoristen auf dem knapp 8.700 qm großen Grundstück an der Holsteinstraße. Nachdem der Orden der Redemptoristen sich zur Aufgabe des Klosters entschlossen hatte, bot er das Areal mit allen Gebäuden zum Verkauf an. Die GAG erhielt im Frühjahr den Zuschlag und plant an dieser Stelle eine Wohnbebauung. Vorgesehen sind rund 110 Wohnungen unterschiedlicher Größen, zwei Drittel davon öffentlich gefördert. Baubeginn soll in der ersten Jahreshälfte 2016 sein.

In dem neuen Quartier wird die Kapelle dann die Funktion eines Gemeinschaftsraums nach dem Vorbild anderer GAG-Siedlungen haben. Mieterinnen und Mieter sowie soziale Initiativen aus dem Stadtteil könnten sie ebenso nutzen wie die Gemeinschaft der Gläubigen für ihre Andachten. Die Organisation der religiösen Angebote in der Kapelle wollen die Gläubigen in Eigenregie organisieren.

GAG Immobilien AG

Pressekontakt
Jörg Fleischer, Pressesprecher
Telefon 0221-2011648 Fax 0221/2011-701
Mobil 0162-2307173 E-Mail joerg.fleischer@gag-koeln.de

Presse-Mitteilung vom 12.09.2014

Presse-Mitteilung vom 12.09.2014

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Presse-Mitteilung

ABSCHLUSSGOTTESDIENST IN MÜLHEIMER KAPELLE

Bürgerinitiative und GAG bemühen sich gemeinsam um Gebäudeerhalt

Köln, 12. September 2014. Der Redemptoristenorden feiert am Sonntag, 12. Oktober um 10.30 Uhr seinen letzten Gottesdienst in dem vom Abriss bedrohten Kapellchen des Köln-Mülheimer Alfonsushauses. Im Anschluss wird eine öffentliche Abschiedsfeier stattfinden. Trotz der wehmütigen Stimmung zeigt sich die Bürger-Initiative „Et Kapellche muss blieve“ zuversichtlich.

„Wenn die GAG Immobilien AG als neuer Eigentümer nach der geplanten Bauprüfung, das Kapellchen wirklich erhalten wird, so wird es uns möglich sein, in regelmäßigen Abständen Gottesdienste, Wortgottesdienste, Andachten, Lesungen, Friedensgebete und das Jahr prägende Veranstaltungen im Kapellchen feiern zu können“, so Simone Kretz und Christoph Molitor. „Wir freuen uns sehr, dass sich trotz der vielfachen Belastungen und des Priestermangels, bereits zwei externe Geistliche bereiterklärt haben, uns nach Weggang des Ordens zu unterstützen.“

Es hänge nun wirklich alles von der baulichen Prüfung ab. Die Intitiatoren gehen davon aus, dass diese positiv ausfällt, da sich das Kapellchen in einem guten Zustand befindet. Sie planen, einen Verein zu gründen, der sich durch Mitgliederbeiträge finanziert. Vorbild ist hierfür der erfolgreiche Erhalt einer Kapelle in Blatzheim. „Dort ist die Gemeinschaft genauso stark wie hier in Köln-Mülheim und füllt den Sakralraum regelmäßig mit Leben. Eine Internetseite haben wir bereits angelegt“, so Kretz und Molitor.

Irritiert zeigte sich die Initiative, dass die Stadt den Umbau eines leerstehenden Bürohochhauses am innerstädtischen Perlengraben zum Hotel genehmigt, anstelle einen Investor zu suchen, der dort Wohnungen errichtet: „Unsere von über 2.000 Unterschriften getragenen Versuche die gesamte Klosteranlage mit ihren Grünflächen zu erhalten, ist stets mit dem Hinweis, wie dringend die Stadt Wohnraum benötige, abgeschmettert worden. Bei dem Hochhaus, das laut Flächennutzungsplan in einem reinen Wohngebiet steht, scheinen andere Maßstäbe zu gelten. Umso dankbarer sind wir der GAG für ihre Gesprächsbereitschaft.“

Die Initiative kritisiert in diesem Zusammenhang auch das Kölner Amt für Denkmalschutz, das die Kapelle als „nicht erhaltenswert“ einstuft. „Es handelt sich um einen in seiner Sechseckform für Köln einmaligen Ziegelsteinbau, der in seiner expressionistischen Sprache eine ausgesprochen harmonische Raumwirkung erzielt“, so die Initiatoren. Auf eine Begründung für die ablehnende Haltung des Stadtkonservators warte man bis heute. „Wir setzen nun voll und ganz auf die GAG, die die architektonische und emotionale Wichtigkeit des Gebäudes für das Viertel richtig erkannt hat.“

1967 hatte der Redemptoristenorden den neu gebauten Backstein-Komplex am alten Mülheimer Friedhof bezogen, er war seitdem auch Sitz des Provinzialats, also der Leitung der Kölner Redemptoristen-Provinz. Am 18. Oktober werden die dort lebenden acht Brüder das so genannte Alfonsushaus verlassen. Auf dem Gelände plant die GAG rund 110 Wohnungen, davon 2/3 als geförderten Wohnungsbau. Der Baubeginn ist für Mitte 2016 angesetzt.

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Offizielle Presse-Fotos vom Kapellche für Ihre Berichterstattung

Liebe Journalisten / Blogger / Nutzer sozialer Medien,

Die folgenden Fotos vom Kapellche können Sie kostenlos (frei von Bildrechten) für Ihre Berichte über die Bürgerinitiative Et Kapellche muss blieve (Verein in Gründung) benutzen.

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Bei Rückfragen, Fotowünschen und zur Vermittlung von Interviewpartnern wenden Sie sich bitte an:

Christoph Molitor, Sprecher der Bürgeraktion
CMolitor@gmx.net
Tel: 0221-6200032

Simone Karoline Kretz, In­i­ti­a­to­rin der Bürgeraktion
skretz@kretz-training.de
Tel: 0221-9624991
Fax: 0221-9624993

Presse-Mitteilung vom 6.08.2014

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Presse-Mitteilung

MÜLHEIMER KAPELLE ALS BEREICHERUNG WERTSCHÄTZEN

Gespräch von GAG-Vorstand und Initiative „Et Kapellche muss blieve!“

Köln, 6. August 2014. Beim gestrigen Sondierungsgespräch zum Erhalt des vom Abriss bedrohten Redemptoristenklosters in Köln-Mülheim scheint sich eine Kompromisslösung aufzutun: „Wir werden prüfen, inwieweit die aus dem Jahre 1967 stammende Backsteinkapelle in unser Wohnbauprojekt integriert werden kann“, so GAG-Vorstandmitglied Kathrin Möller. Ein Erhalt der gesamten Anlage würde sich allerdings für die Wohnungsgesellschaft wirtschaftlich nicht rechnen.

Simone Karoline Kretz

Simone Kretz und Christoph Molitor, die Initiatoren der von rund 2.000 Unterschriften getragenen Kampagne „Et Kapellche muss blieve!“, bedauern, dass die GAG den Vorschlag, den Gesamtkomplex zur Mehrgenerationen-Wohnanlage umzubauen, nicht aufgreife. Zugleich freuten sich beide aber über die Gesprächsbereitschaft der GAG und appellierten an den Vorstand, die Kapelle „als Individualität stiftende Bereicherung für das geplante Bauvorhaben“ wert zu schätzen.

„Es handelt sich um einen qualitativ hochwertigen Sakralbau, der das Viertel hier spirituell und städtebaulich prägt und auch adressgebend für ihr neues Projekt sein sollte“, so die Initiatoren. Ein Abriss würde das Sozialgefüge im Viertel empfindlich treffen. Täglich gingen neue Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern ein, die die Kapelle unbedingt erhalten möchten.
Klaus Möhren, Leiter der GAG-Hauptabteilung Technik, verspricht: „Wir werden einen Gutachter bestellen, der den baulichen Zustand der Kapelle prüfen wird. Wenn sein Urteil positiv ausfällt, können wir uns vorstellen, die Kapelle als Multifunktionsraum für die neuen Mieter und die Anwohner zu nutzen.“

Anderenfalls werde ein neuer Gemeinschaftsraum als „Veedelstreff“ entworfen. Eine rein sakrale Nutzung werde von der GAG nicht mitgetragen.

Die bauliche Prüfung wird von der GAG in den kommenden Monaten durchgeführt. Parallel findet ein Gespräch der Initiative mit Dr. Stefan Heße,

Diözesanadministrator des Erzbistums Köln statt. Simone Kretz und Christoph Molitor: „Wir möchten prüfen, wie die Kapelle oder eben der Multifunktionsraum angesichts des eklatanten Priestermangels unter Einbeziehung von Laien auch künftig für Gottesdienste nutzbar sein könnte.“
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Presse-Mitteilung vom 22.7.2014

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Presse-Mitteilung

MÜLHEIM EINIG: „ET KAPELLCHE MUSS BLIEVE!“

Gespräch mit Diözesanadministrator Dr. Heße geplant

Köln, 22. Juli 2014. Innerhalb eines knappen Monats haben über 1.700 Mülheimer Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift bezeugt, dass sie das vom Abriss bedrohte Kloster in der Holsteinstraße erhalten sehen möchten. Simone Kretz und Christoph Molitor, die beiden Initiatoren der Aktion „Et Kapellche muss blieve!“ freuen sich sichtlich über den Erfolg und versprechen: „Es sind noch Listen im Umlauf. Wir werden die 2.000er Marke knacken!“
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