Artikel Kirchenzeitung vom 12.12.2014

Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln vom 12. Dezember 2014. Ausgabe 50/14. Seite 43:

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Artikel report-k.de vom 11.12.2014

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Artikel report-k.de vom 11.12.2014:

GAG: Mülheimer Kapellchen bleibt erhalten

Köln | Die Kapelle an der Holsteinstraße in Mülheim soll erhalten bleiben. Das sei das Ergebnis einer Mehrfachbeauftragung, die die GAG durchgeführt habe, so das Unternehmen. Die von den beteiligten Architekten vorgelegten Entwürfe hätten gezeigt, dass die geplante Wohnbebauung auch bei einem Erhalt des Gebäudes realisiert werden könne, so die GAG. Die Kapelle ist Bestandteil der früheren Klosteranlage der Redemptoristen auf dem knapp 8.700 qm großen Grundstück an der Holsteinstraße. Nachdem der Orden der Redemptoristen sich zur Aufgabe des Klosters entschlossen hatte, bot er das Areal mit allen Gebäuden zum Verkauf an. Die GAG erhielt im Frühjahr den Zuschlag und plant an dieser Stelle eine Wohnbebauung. Vorgesehen sind rund 110 Wohnungen unterschiedlicher Größen, zwei Drittel davon öffentlich gefördert. Baubeginn soll in der ersten Jahreshälfte 2016 sein. In dem neuen Quartier soll die Kapelle dann die Funktion eines Gemeinschaftsraums nach dem Vorbild anderer GAG-Siedlungen haben.

Presse-Mitteilung der Bürgerinitiative „Et Kapellche muss blieve“ vom 4.12.2014

Presse-Mitteilung

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ET KAPELLCHE DARF BLIEVE!
Bürgerinitiative und GAG einigen sich auf Gebäudeerhalt

Köln, 4. Dezember 2014. „Die erste Hürde wurde erfolgreich genommen! Wir sind sehr glücklich!“, freut sich Simone Kretz, Initiatorin der Bürgeraktion „Et Kapellche muss blieve“. Die ehemalige Kapelle an der Holsteinstraße in Köln-Mülheim bleibt erhalten, so das Ergebnis der Mehrfachbeauftragung, die die GAG Immobilien AG als neue Eigentümerin durchgeführt hat. Die von den beteiligten Architekten vorgelegten Entwürfe haben gezeigt, dass die geplante Wohnbebauung auch bei einem Erhalt des Sakralraumes realisiert werden kann.

„Es freut uns sehr, dass die über 2.000 eingegangen Unterschriften zum Erhalt der Kapelle ernst genommen wurden“, bestätigt Christoph Molitor als Sprecher der Bürgerinitiative und bedankt sich beim GAG-Vorstand für dessen Gesprächsbereitschaft. „Im Gegensatz zur Kölner Denkmalpflege, die uns bis heute leider nicht begründet hat, warum sie den Denkmalschutz verweigert, hat die GAG den architektonisch und emotional hohen Wert der Kapelle richtig erkannt.“

Obwohl die angrenzenden Klostergebäude nun definitiv abgerissen würden, so sei die Integration der Kapelle in die neue Wohnbebauung vom Entwurf her überzeugend. Es bliebe viel umgebendes Grün erhalten und die Erschließung sei ebenfalls offen und einladend vorgesehen. In dem neuen Quartier habe die Kapelle die Funktion eines Gemeinschaftsraumes nach dem Vorbild anderer GAG-Siedlungen.

„Hierüber werden wir uns im Detail noch mit der GAG verständigen“, kündigen Kretz und Molitor an. Das Bistum wolle den neugotischen Hochaltar und die wertvollen Fenster verständlicherweise nur im Kapellenraum belassen, wenn dessen Würde gewährleistet sei. „Wir möchten dort in regelmäßigen Abständen Gottesdienste, Andachten, Lesungen, Friedensgebete und das Jahr prägende Veranstaltungen feiern. Zu diesem Zweck werden wir einen Verein gründen, der den Gläubigen, dem Bistum sowie der GAG als fester Ansprechpartner zur Verfügung steht“, so die Pläne der Initiative, die u.a. auf einer eigenen Internetseite dbzgl. weitere Infos bereithält.

Die Kapelle ist Bestandteil des im Jahre 1967 von Karl Band errichteten Redemptoristenklosters auf dem knapp 8.700 qm großen Grundstück an der Holsteinstraße. Nachdem der Orden sich zur Aufgabe des Klosters entschlossen hatte, bot er das Areal mit allen Gebäuden zum Verkauf an. Die GAG erhielt im Frühjahr 2014 den Zuschlag und errichtet dort rund 110 Wohnungen unterschiedlicher Größen, zwei Drittel davon öffentlich gefördert. Baubeginn soll in der ersten Jahreshälfte 2016 sein.

Weitere Infos unter: https://etkapellchemussblieve.wordpress.com/about/
Bei Rückfragen, Fotowünschen und zur Vermittlung von Interviewpartnern wenden Sie sich bitte an:
Simone Kretz, skretz@kretz-training.de Tel: 0221-9624991
Christoph Molitor, CMolitor@gmx.net Tel: 0221-6200032