Interessengemeinschaft „Et Kapellche muss blieve“ informiert

Die Interessengemeinschaft „Et Kapellche muss blieve“ informiert:

Liebe Besucher der Kapelle der Redemptoristen!

Drei Wochen vor der Schließung des Klosters und der hoffentlich nur vorübergehenden Schließung der Kapelle, möchten wir Sie über den Stand unserer gemeinsamen Bemühungen informieren.

Wir sind zuversichtlich, bis zum Abschlussgottesdienst am 12. Oktober 2014, über das Ergebnis der Prüfung der Bausubstanz der Kapelle durch einen Gutachter der GAG Immobilien AG, Bescheid geben zu können.

Als Vertreter der Interessengemeinschaft, werden wir auf Einladung der GAG Immobilien AG an der Tagung der Jury der Bewertungskommission teilnehmen können. Diese findet voraussichtlich Ende November statt. Vorgestellt und bewertet werden die Pläne von 6 Architekturbüros zur Wohnbebauung unter Einschluss der Kapelle.

Wir freuen uns sehr über die Unterstützung von Herrn Redemptoristenpater Provinzial Dr. Römelt und Herrn Martin Struck Erzdiözesanbaumeister, die miteinander und mit dem Vorstand der GAG im Gespräch sind über den Erhalt der Kapelle und ihre zukünftige Gestaltung als Gebetsraum.

Um bei der zukünftigen Nutzung der Kapelle der GAG ein Vertragspartner sein zu können, denken wir daran, mit Ihnen zusammen, liebe Kapellenbesucher, einen gemeinnützigen Verein zu gründen.
 Über einen geringen jährlichen Mitgliedsbeitrag könnte die Erhaltung, Gestaltung und Bewirtschaftung der Kapelle mitfinanziert werden. 
Vielleicht finden sich unter Ihnen auch Personen, die schon Erfahrung mit der Gründung eines Vereins gemacht haben und daran mitwirken wollen.

Um in Zukunft miteinander in Kontakt bleiben zu können, haben wir die Möglichkeit über unsere Web-Seite https://etkapellchemussblieve.wordpress.com Informationen und Kommentare auszutauschen.

Frau Simone Kretz steht weiterhin auch über ihren Briefkasten in der Augusta-Str. 15, in 51065 Köln Mülheim für Anregungen und Fragen zur Verfügung.

Weiterhin sind wir telefonisch zu erreichen unter:

Simone Kretz 0221-9624991

In Gedanken und Gebet sind wir in diesen Tagen ganz besonders bei unseren Patres, die Abschied nehmen müssen.

Wir wünschen Ihnen, dass sich viele Helfer an ihre Seite stellen und sie die Strapazen der Auflösung, des Umzuges und des Neubeginns von einem guten Geist getragen, bewältigen werden.

Für die Interessengemeinschaft

Simone Kretz
Christoph Molitor

Presse-Mitteilung vom 12.09.2014

Presse-Mitteilung vom 12.09.2014

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Presse-Mitteilung

ABSCHLUSSGOTTESDIENST IN MÜLHEIMER KAPELLE

Bürgerinitiative und GAG bemühen sich gemeinsam um Gebäudeerhalt

Köln, 12. September 2014. Der Redemptoristenorden feiert am Sonntag, 12. Oktober um 10.30 Uhr seinen letzten Gottesdienst in dem vom Abriss bedrohten Kapellchen des Köln-Mülheimer Alfonsushauses. Im Anschluss wird eine öffentliche Abschiedsfeier stattfinden. Trotz der wehmütigen Stimmung zeigt sich die Bürger-Initiative „Et Kapellche muss blieve“ zuversichtlich.

„Wenn die GAG Immobilien AG als neuer Eigentümer nach der geplanten Bauprüfung, das Kapellchen wirklich erhalten wird, so wird es uns möglich sein, in regelmäßigen Abständen Gottesdienste, Wortgottesdienste, Andachten, Lesungen, Friedensgebete und das Jahr prägende Veranstaltungen im Kapellchen feiern zu können“, so Simone Kretz und Christoph Molitor. „Wir freuen uns sehr, dass sich trotz der vielfachen Belastungen und des Priestermangels, bereits zwei externe Geistliche bereiterklärt haben, uns nach Weggang des Ordens zu unterstützen.“

Es hänge nun wirklich alles von der baulichen Prüfung ab. Die Intitiatoren gehen davon aus, dass diese positiv ausfällt, da sich das Kapellchen in einem guten Zustand befindet. Sie planen, einen Verein zu gründen, der sich durch Mitgliederbeiträge finanziert. Vorbild ist hierfür der erfolgreiche Erhalt einer Kapelle in Blatzheim. „Dort ist die Gemeinschaft genauso stark wie hier in Köln-Mülheim und füllt den Sakralraum regelmäßig mit Leben. Eine Internetseite haben wir bereits angelegt“, so Kretz und Molitor.

Irritiert zeigte sich die Initiative, dass die Stadt den Umbau eines leerstehenden Bürohochhauses am innerstädtischen Perlengraben zum Hotel genehmigt, anstelle einen Investor zu suchen, der dort Wohnungen errichtet: „Unsere von über 2.000 Unterschriften getragenen Versuche die gesamte Klosteranlage mit ihren Grünflächen zu erhalten, ist stets mit dem Hinweis, wie dringend die Stadt Wohnraum benötige, abgeschmettert worden. Bei dem Hochhaus, das laut Flächennutzungsplan in einem reinen Wohngebiet steht, scheinen andere Maßstäbe zu gelten. Umso dankbarer sind wir der GAG für ihre Gesprächsbereitschaft.“

Die Initiative kritisiert in diesem Zusammenhang auch das Kölner Amt für Denkmalschutz, das die Kapelle als „nicht erhaltenswert“ einstuft. „Es handelt sich um einen in seiner Sechseckform für Köln einmaligen Ziegelsteinbau, der in seiner expressionistischen Sprache eine ausgesprochen harmonische Raumwirkung erzielt“, so die Initiatoren. Auf eine Begründung für die ablehnende Haltung des Stadtkonservators warte man bis heute. „Wir setzen nun voll und ganz auf die GAG, die die architektonische und emotionale Wichtigkeit des Gebäudes für das Viertel richtig erkannt hat.“

1967 hatte der Redemptoristenorden den neu gebauten Backstein-Komplex am alten Mülheimer Friedhof bezogen, er war seitdem auch Sitz des Provinzialats, also der Leitung der Kölner Redemptoristen-Provinz. Am 18. Oktober werden die dort lebenden acht Brüder das so genannte Alfonsushaus verlassen. Auf dem Gelände plant die GAG rund 110 Wohnungen, davon 2/3 als geförderten Wohnungsbau. Der Baubeginn ist für Mitte 2016 angesetzt.

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Offizielle Presse-Fotos vom Kapellche für Ihre Berichterstattung

Liebe Journalisten / Blogger / Nutzer sozialer Medien,

Die folgenden Fotos vom Kapellche können Sie kostenlos (frei von Bildrechten) für Ihre Berichte über die Bürgerinitiative Et Kapellche muss blieve (Verein in Gründung) benutzen.

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Bei Rückfragen, Fotowünschen und zur Vermittlung von Interviewpartnern wenden Sie sich bitte an:

Christoph Molitor, Sprecher der Bürgeraktion
CMolitor@gmx.net
Tel: 0221-6200032

Simone Karoline Kretz, In­i­ti­a­to­rin der Bürgeraktion
skretz@kretz-training.de
Tel: 0221-9624991
Fax: 0221-9624993