Artikel Wochenende Mülheim vom 23.08.2014

Wochenende Mülheim – Ausgabe 34 – vom 23. August 2014

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Artikel Kölner Wochenspiegel vom 22.08.2014

Artikel Kölner Wochenspiegel vom 22.08.2014

Mülheimer Kapelle Rettung möglich?
„Et Kapellsche muss blieve!“

Mit über 2.000 Unterschriften versuchen die Initiatoren der Kampagne „Et Kapellsche muss blieve!“ die im Jahre 1967 gebaute Backsteinkappelle vom Abriss zu schützen.

Mülheim. Beim Sondierungsgespräch zum Erhalt des vom Abriss bedrohten Redemptoristenklosters in Mülheim scheint sich eine Kompromisslösung aufzutun:

„Wir werden prüfen, inwieweit die aus dem Jahre 1967 stammende Backsteinkapelle in unser Wohnbauprojekt integriert werden kann“, so GAG-Vorstandmitglied Kathrin Möller. Ein Erhalt der gesamten Anlage würde sich allerdings für die Wohnungsgesellschaft wirtschaftlich nicht rechnen. Simone Kretz und Christoph Molitor, die Initiatoren der von rund 2.000 Unterschriften getragenen Kampagne „Et Kapellsche muss blieve!“, bedauern, dass die GAG den Vorschlag, den Gesamtkomplex zur Mehrgenerationen-Wohnanlage umzubauen, nicht aufgreife. Zugleich freuten sich beide aber über die Gesprächsbereitschaft der GAG und appellierten an den Vorstand, die Kapelle „als Individualität stiftende Bereicherung für das geplante Bauvorhaben“ wert zu schätzen. „Es handelt sich um einen qualitativ hochwertigen Sakralbau, der das Viertel hier spirituell und städtebaulich prägt und auch adressgebend für ihr neues Projekt sein sollte“, so die Initiatoren. Ein Abriss würde das Sozialgefüge im Viertel empfindlich treffen. Täglich gingen neue Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern ein, die die Kapelle unbedingt erhalten möchten.
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Artikel Kölner Wochenspiegel vom 13.08.2014

Artikel Kölner Wochenspiegel vom 13.08.2014

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„[…] „Zunächst werden wir den baulichen Zustand der Kapelle überprüfen und uns mit den städtischen Ämtern abstimmen müssen“ […] Treten dabei keine unerwarteten Probleme auf, wird der Erhalt der Kapelle als eine Aufgabenstellung für den Architektenwettbewerb übernommen. Der ist für Ende des Jahres geplant und soll erste konkrete Entwürfe für die neue Bebauung liefern. Bei einem Erhalt würde die Kapelle dann die Funktion eines Gemeinschaftsraums nach dem Vorbild anderer GAG-Quartiere haben. Die übrigen Gebäude werden nicht erhalten. Vorgesehen sind hier der Bau von rund 110 Wohnungen unterschiedlicher Größen, Zweidrittel davon öffentlich gefördert. Baubeginn soll in der ersten Jahreshälfte 2016 sein.“


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Presse-Mitteilung vom 6.08.2014

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Presse-Mitteilung

MÜLHEIMER KAPELLE ALS BEREICHERUNG WERTSCHÄTZEN

Gespräch von GAG-Vorstand und Initiative „Et Kapellche muss blieve!“

Köln, 6. August 2014. Beim gestrigen Sondierungsgespräch zum Erhalt des vom Abriss bedrohten Redemptoristenklosters in Köln-Mülheim scheint sich eine Kompromisslösung aufzutun: „Wir werden prüfen, inwieweit die aus dem Jahre 1967 stammende Backsteinkapelle in unser Wohnbauprojekt integriert werden kann“, so GAG-Vorstandmitglied Kathrin Möller. Ein Erhalt der gesamten Anlage würde sich allerdings für die Wohnungsgesellschaft wirtschaftlich nicht rechnen.

Simone Karoline Kretz

Simone Kretz und Christoph Molitor, die Initiatoren der von rund 2.000 Unterschriften getragenen Kampagne „Et Kapellche muss blieve!“, bedauern, dass die GAG den Vorschlag, den Gesamtkomplex zur Mehrgenerationen-Wohnanlage umzubauen, nicht aufgreife. Zugleich freuten sich beide aber über die Gesprächsbereitschaft der GAG und appellierten an den Vorstand, die Kapelle „als Individualität stiftende Bereicherung für das geplante Bauvorhaben“ wert zu schätzen.

„Es handelt sich um einen qualitativ hochwertigen Sakralbau, der das Viertel hier spirituell und städtebaulich prägt und auch adressgebend für ihr neues Projekt sein sollte“, so die Initiatoren. Ein Abriss würde das Sozialgefüge im Viertel empfindlich treffen. Täglich gingen neue Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern ein, die die Kapelle unbedingt erhalten möchten.
Klaus Möhren, Leiter der GAG-Hauptabteilung Technik, verspricht: „Wir werden einen Gutachter bestellen, der den baulichen Zustand der Kapelle prüfen wird. Wenn sein Urteil positiv ausfällt, können wir uns vorstellen, die Kapelle als Multifunktionsraum für die neuen Mieter und die Anwohner zu nutzen.“

Anderenfalls werde ein neuer Gemeinschaftsraum als „Veedelstreff“ entworfen. Eine rein sakrale Nutzung werde von der GAG nicht mitgetragen.

Die bauliche Prüfung wird von der GAG in den kommenden Monaten durchgeführt. Parallel findet ein Gespräch der Initiative mit Dr. Stefan Heße,

Diözesanadministrator des Erzbistums Köln statt. Simone Kretz und Christoph Molitor: „Wir möchten prüfen, wie die Kapelle oder eben der Multifunktionsraum angesichts des eklatanten Priestermangels unter Einbeziehung von Laien auch künftig für Gottesdienste nutzbar sein könnte.“
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